Worauf achten bei Lasik im Ausland
Im Grunde sollten Sie bei der Lasik Operation im Ausland zunächst einmal auf dieselben Punkte achten wie bei einer Lasik Operation in Deutschland. Diese beinhalten eine gute Beratung (Aufklärung über Risiken, Hinweis auf andere Eingriffsmethoden, Aufklärung über den Eingriff an sich etc.), eine Voruntersuchung und eine entsprechende Nachsorge (gegebenenfalls ein weiterer Eingriff beim Auftreten von Komplikationen). Zudem ist darauf zu achten, dass die Klinik über neue Geräte verfügt. Gerade bei Operationsgeräten, die vor 1998 erstanden worden sind, können häufiger Komplikationen auftreten.
Sie sollten zudem darauf achten, welche Leistungen angeboten werden. Übernimmt der ausländische Arzt die Nachsorge? Was ist, wenn Spätfolgen auftreten? Sind Dolmetscher vor Ort? Werden mehrere Verfahren angeboten (lasik, PRK, Lasek etc.)?
Probleme bei Lasik im Ausland
Ein großes Problem kann auftreten, wenn es bei der Operation zu Komplikationen kommt, die Ihrer Meinung nach vom Arzt verschuldet sind, dieser aber eine Verantwortung ablehnt. In einem solchen Fall müssen Sie Ihr Recht in dem jeweiligen Land einklagen. In Deutschland können Sie sich zunächst einmal an Ihre Krankenkasse, eine Schlichtungsstelle (Schiedsstellen), die Ärztekammer und letztlich an einen Anwalt wenden. Bei einer misslungenen Lasik im Ausland bleibt Ihnen oftmals nur der Gang zum hiesigen Anwalt. In einigen ländern benötigen Sie zudem einen Anwalt vor Ort, sodass die Kosten schnell explodieren und zudem ein Erfolg in einigen Fällen nicht zu verbuchen ist.
Lasik in Istanbul
In eigenen Recherchen haben wir einige Erfahrungsberichte im Internet gefunden, die über gut verlaufene Augenoperationen (Lasik) in Istanbul berichten. Mit Sicherheit gibt es in Istanbul gute Augenkliniken, doch wollen wir Sie auf die möglichen Probleme und Risiken, die eine Lasik in Istanbul (im Ausland generell) mitsichbringt, hinweisen.
Risiken beim Lasik
Vor allem seit Ende der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist die Zahl der Komplikationen deutlich zurückgegangen. In dieser Zeit konnte die Technik der Opertionsgeräte soweit verbessert werden, dass die Zahl der Komplikationen deutlich gemindert werden konnte.
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