Lasik bei Kurzsichtigkeit
Rund 95 Prozent derjenigen, die eine Kurzsichtigkeit zwischen –1 und –5 Dioptrien besitzen, kann mit einer Lasik Operation der Wunsch erfüllt werden, ohne Brille sehen zu können. Rund 80 Prozent aller Menschen, die eine Kurzsichtigkeit zwischen –5 und –10 Dioptrien besitzen, können nach einer Lasik Operation auf eine Sehhilfe verzichten. Durch eine erneute Operation kann der Anteil sogar auf 98 Prozent gesteigert werden. Diese Zahlen gelten unter der Vorraussetzung, dass man eine Fehlsichtigkeit von +/- 0,5 Dioptrien nach der operation als tolerabel betrachtet.
Erfolge durch Lasik
Längst nicht alle Experten sehen die Möglichkeiten, die die refraktive Chirurgie mitsichbringt, so positiv. Einige Experten sehen die Hornhaut für eine Operation wie die Lasik als nicht geeignet an. Bedenkenswert sind die vielen Risiken und die ihrer Meinung nach relativ geringen Erfolgsquoten. Zudem gibt es zu berücksichtigen, dass Menschen, die sich heute mit zwanzig oder dreißig Jahren operieren lassen, noch 40-70 Jahre mit ihrer Hornhaut leben müssen, die Lasik-Technik hingegen erst 15 Jahre alt ist und Spätfolgen nicht abzusehen sind. Menschen, die sich vor 20 Jahren ihre Kurzsichtigkeit durch Einschnitte in die Hornhaut korrigieren ließen, sollen einigen Experten zufolge heute haufenweise in den Wartezimmern der Augenärzte sitzen.
Risiken beim Lasik
Vor allem seit Ende der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist die Zahl der Komplikationen deutlich zurückgegangen. In dieser Zeit konnte die Technik der Opertionsgeräte soweit verbessert werden, dass die Zahl der Komplikationen deutlich gemindert werden konnte.
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