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PRK (Photorefraktive Keratekomie)
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Die PRK dient zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit (Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit). Bei der PRK wird die oberste Schicht der Hornhaut abgetragen und anschließend die darunter liegende Hornhautschicht mit einem sogenannten Excimer-Laser verdünnt.
Der Laser arbeitet beim Eingriff computergesteuert, also völlig automatisch. Die in der Voruntersuchung ermittelten Daten bilden die Grundlage für die Computereinstellungen. Versehentliche Blickbewegungen während des Eingriffes können durch das Computerprogramm ausgeglichen werden.
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Excimer-Laser beim PRK
Sowohl bei dem Lasik Verfahren als auch bei der PRK werden sogenannte Excimer-Laser benutzt. Die benötigte Energie speisen diese Laser aus den Gasen Argon und Fluorid. Bei dem Excimer-Laser handelt es sich um einen Kaltlichtlaser. Jeder Lichtpuls dieses Kaltlasers dauert nur etwa eine hundertmillionstel Sekunde, wobei jeder Lichtpuls etwa zweitausendstel Millimeter Hornhaut abträgt. Durch das Bestimmen der Pulszahl kann der Abtrag der Hornhaut bestimmt werden. Aufgrund der beschriebenen Eigenschaften lässt sich mit dem Excimer-Laser ganz genau arbeiten. Weiterer Vorteil dieser Laser-Art ist, dass fast keine Wärme entsteht und so das umliegende Gewebe nicht beschädigt wird.
PRK Operation
Bei der PRK Behandlung bzw. der PRK Operation werden Hornhaut und Bindehaut durch ein eingetropftes Medikament betäubt. Mit Hilfe zweier Metallbügel werden Ober- und Unterlied auseinandergezogen, sodass der zu operierende Teil des Auges frei zugänglich ist. Danach beginnt der eigentliche Eingriff, wie er oben bereits beschrieben wurde.
Die gesamte Operation dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Nach der Operation wird das Auge mit einem Verband abgedeckt. Gegebenenfalls müssen Sie nach der Operation auch einige Tage lang eine sogenannte therapeutische Kontaktlinse tragen.
Für wen eignet sich eine PRK
Die Korrektur durch eine PRK wird durchgeführt bei einer Kurzsichtigkeit bis –6 Dioptrien und einer Weitsichtigkeit bis 2 Dioptrien. Auch bei einer Hornhautverkrümmung bis 3 Dioptrien ist die Korrektur durch eine PRK möglich. Die Korrektur einer Kurzsichtigkeit über –10 Dioptrien ist unbedingt abzulehnen.
Nachsorge bei einer PRK
Bis sich die oberste Zellschicht neu gebildet hat, sollten Augentropfen oder Augensalbe mit Antibiotika benutzt werden. Die Erneuerung der Zellschicht sollte vom behandelnen Arzt begutachtet werden. Nach der Erneuerung der Zellschicht sollten zudem noch kortisonhaltige Mittel verwendet werden. So soll eine starke Narbenbildung verhindert werden.
Bedenken Sie, dass Sie je nach Ihrem Beruf sieben bis zehn Tage nur eingeschränkt einsetzbar sind. Deswegen sollten Sie eine Operation unbedingt in Ihre Urlaubzeit legen. Eine derartige Operation wird als selbst verschuldete Arbeitsunfähigkeit behandelt und es besteht deswegen kein Anspruch auf Lohnfortzahlung.
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